Unter dem Titel „Challenging Collectivities“ beschäftigte sich die vierte Frankfurter Graduiertenkonferenz aus einer interdisziplinären Perspektive mit der politischen Wirkmächtigkeit und den Konstitutionsbedingungen von Kollektivitäten. Als ein zentraler Aspekt sollte dabei die grundlegende Ambivalenz von Kollektivierungsprozessen – zwischen emanzipatorischen Versprechen und totalisierenden bzw. Differenzen nivellierende Potentialen – verhandelt werden. Hierbei interessierten uns Entwicklungen, wie etwa neuere und neuste soziale und politische Bewegungen, die sog. Debatte um die digitale Revolution und die damit einhergehenden Vernetzungsformen, die erneut Aufwind erfahrende Beschäftigung mit Konzepten der Lebensformen und dessen politischen Potentialen, die Bedeutung eines kollektiven Unbewussten für gegenwartsbezogene Analysen, aber auch Auseinandersetzungen mit globalen Phänomenen, die eine Neuaushandlung kollektiver Formationen und (etwa auch nicht-menschlicher) Handlungsfähigkeit nahelegen.
Das Organisationsteam bestand aus einer Gruppe von Doktorand*innen und Studierenden verschiedener Disziplinen.
