Festival des Putzfilms. 03.05.2018 & 25.-27.5.2018, Frankfurt am Main
Mit dem Festival wollten wir sichtbar machen, was sonst unsichtbar bleibt: das Putzen. Geputzt wird meistens dann, wenn es niemand sieht. Als Lohnarbeit wird es schlecht bezahlt, die Arbeitsbedingungen sind meist prekär, die Anerkennung gering. Die Arbeiterinnen sind zum allergrößten Teil Frauen, Migrantinnen* und Migranten. Auch zuhause wird vor allem von Frauen geputzt, als Teil der feminisierten und privatisierten Hausarbeit wird das Putzen hier gar nicht entlohnt und meist noch nicht einmal als Arbeit
anerkannt. Was doch eigentlich Aufgabe aller wäre, nämlich sich wohnlich in der Welt einzurichten, wird so ausgelagert, verdrängt, unsichtbar gemacht.
