Der Rückgang des Angebots an Seminaren zur qualitativen Sozialforschung an der Universität Frankfurt bricht nicht nur mit der Tradition der Kritischen Theorie, sondern sorgt auch für eine Verengung des Lehr- und Forschungsangebots. Unabhängig von jeglichen politischen Überzeugungen kann eine rein quantitative Soziologie niemals die gleiche Tiefe erreichen wie sie durch die, zugegebener Maßen zeitintensiveren, qualitativen Methoden möglich ist. Diesen also auch wissenschaftlichen Mangel auszugleichen und somit wenigstens einen Teil der Frankfurter Soziologietradition zu erhalten und eine Ergänzung zum Lehrangebot anzubieten, war unser Ziel.
Schnell machten wir uns an die Arbeit, eine Homepage für unser Projekt zu realisieren (www.koon-arts.com), sowie einen Trailer zu erstellen, der mithilfe der ersten Förderung durch den Projektrat der Uni Frankfurt realisiert werden konnte. Aufgrund der vielen und langen Interviews waren wir auf Hilfe bei der Transkription, also der Verschriftlichung der geführten Interviews, angewiesen. Rund 53 Seiten sind aus dem Material hervorgegangen. Dank der zweiten Förderung durch den Studentischen Projektrat der Uni Frankfurt konnte dieser Teil finanziell bewältigt werden.
