In den unmittelbaren Nachkriegsjahren und in der frühen Bundesrepublik waren die Überlebenden der Shoah vielfach weiterhin mit antisemitischer Ausgrenzung, Marginalisierung und Kriminalisierung konfrontiert. Die offenkundigen NS- Kontinuitäten in Polizei, Justiz und an anderen Stellen des Staatsapparates mussten vielen jüdischen Überlebenden das Narrativ einer „Stunde Null“ oder eines demokratischen Neuanfangs wie blanken Hohn erscheinen lassen. Und dennoch nahmen sie dies nicht ohne Widerstand hin.
Antisemitismus in der Bonner Republik und jüdische Widerständigkeit
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