otium elf: Die alten Geschichten stehen im Fokus der elften Ausgabe. Es sind die Geschichten, die uns nicht verlassen, die uns von der Innenseite unseres Denkens ansprechen, uns etwas sagen, was wir gleichzeitig wissen und nicht wissen, verstehen und nicht verstehen.
Die alten Geschichten sind gerade nicht die vergangenen Geschichten, sondern die immer neuen Geschichten, in und mit denen wir leben. Sie sind die Träger einer Ambivalenz, die bis auf den Grund unseres Verstehens reicht, die tiefer liegt als die einzelnen Subjekte und die heute zunehmend in einem planmäßigen, einseitigen und klaren Diskurs verloren geht: der tolerante und konsensorientierte Liberalismus, diese Maschine der totalen Neutralisierung
OTIUM 11: „Die alten Geschichten“
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