otium x: Mit dem zehnten Heft rückte ein Buchstabe ins Zentrum des Schreibens und Denkens. X ist ein Term, in dem Bestimmtheit mit Offenheit konvergiert. Es markiert den offenen Punkt einer Gleichung und signalisiert an anderer Stelle einen Treffer. Die Bearbeitung von Ambiguität, als Nachfolgerin der Arbeit am Mythos (Blumenberg) war demgemäß das Zentrum, um das herum sich die Texte in otium x ausrichten.
In Kontinuität zu otium9 steht der Versuch, die Ränder des Textes nicht länger als Außen zu begreifen. So wurde die Gestaltung des Heftes in Fortsetzung der neunten Ausgabe in direkter Korrespondenz mit den inhaltlichen und konzeptuellen Arbeiten des Heftes entwickelt. Außerdem wurde der Zusammenhang zwischen Textarbeit und Präsentation verstärkt.
