Ziel unserer Studienreise nach Israel, die vom 31.03-08.04.2016 stattfand, war unterschiedliche pädagogische Konzepte in Israel und den Umgang mit der Shoah kennenzulernen, sowie sie in Bezug auf deutsche Konzepte zu diskutieren.
Zentral für die Reise waren die Besuche von vier Institutionen: Yad Vashem (der zentralen Shoah Gedenk- und Forschungseinrichtung Israels), dem Ghetto Fighters’ House Museum (von NS-Widerstandskämpfer*innen gegründetes Museum), Amcha, einer Organisation, die sich vorrangig um Überlebende der Shoah sowie deren Kinder und Enkelkinder kümmert, sowie des Museums „Chamber of the Holocaust“ (von ultraorthodoxen Juden gegründetes Museum).
Pädagogische Arbeit findet nicht losgelöst von gesellschaftlichen Dynamiken sowie von Deutungs- und Legitimationsmustern statt. Um einen tieferen Einblick in sie zu erhalten, begleitete uns einen Guide, durch den wir weitere Aspekte der israelischen Gesellschaft besser verstehen konnten. Diese Aspekte haben ihrerseits einen großen Einfluss auf die pädagogische Arbeit vor Ort. Des Weiteren war es uns möglich vertiefte Kenntnisse über die Geschichte des Landes Israel zu erwerben, zum Beispiel durch einen Besuch in einem der ältesten Kibbuz Israels und Erkundungen der Altstadt Jerusalem.
