Die studentische Gruppe „Institut für postkoloniale Studien“ hat im Wintersemester 2016/17 die Ringvorlesung „the past didn’t go anywhere. Antisemitismusforschung und Postkoloniale Theorie“ veranstaltet. Die Gruppe gründete sich im Sommersemester 2015 als Reaktion auf die Marginalisierung postkolonialer Theorien in universitären Curricula.
Die Ringvorlesung versteht sich einerseits als eine Antwort auf Marginialisierungspolitiken seitens der Universität und möchte andererseits auf studentischer Ebene diese Perspektive weiterhin sichtbar machen. Andererseits ist die Ringvorlesung auch als eine Reaktion auf Ausschlussverhältnisse innerhalb studentischer Gruppen zu verstehen und positioniert sich damit gegen Betroffenenkonkurrenzen und Anerkennungskonflikte.
