Workshop „Rechte Strategien“ der Gruppe Emanzipation und Bildung

Datum: 04.10.2025

Am 4. Oktober 2025 veranstaltete die Gruppe Emanzipation und Bildung den Workshop „Rechte Strategien“, der sich mit aktuellen Erscheinungsformen rechter Ideologien und deren Strategien in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzte. Ziel der Veranstaltung war es, Studierenden Wissen über rechte Akteur*innen und ihre Vorgehensweisen zu vermitteln sowie Handlungssicherheit im Umgang mit rechten Positionen zu stärken.

Der Workshop gliederte sich in zwei thematische Blöcke. Von 10:00 bis 13:00 Uhr referierte Sandra Schneider zu rechten Strategien in Hessen. Dabei wurden verschiedene Akteur*innen, Netzwerke und deren Vorgehensweisen vorgestellt. Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie rechte Gruppen gesellschaftliche Krisen und Debatten nutzen, um ihre Positionen zu verbreiten und Anschluss an die gesellschaftliche Mitte zu finden.

Im zweiten Teil der Veranstaltung von 13:00 bis 16:00 Uhr beleuchtete Sebastian Jordan rechte Strategien an der Universität. Thematisiert wurden unter anderem rechte Einflussversuche im Hochschulkontext, Strategien der Normalisierung sowie Möglichkeiten, diskriminierenden und demokratiefeindlichen Positionen im Studienalltag entgegenzutreten. Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über eigene Erfahrungen auszutauschen.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen insgesamt sehr positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die fachliche Kompetenz der Referierenden, die Praxisnähe der Beispiele sowie die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen gemeinsam zu diskutieren. Viele Teilnehmende gaben an, neue Perspektiven auf rechte Strategien gewonnen zu haben und sich nach dem Workshop sicherer im Erkennen entsprechender Narrative und Argumentationsmuster zu fühlen.

Für die Studierenden bot die Veranstaltung einen konkreten Mehrwert, indem sie politisches Wissen mit Handlungskompetenz verband. Gleichzeitig leistete der Workshop einen wichtigen Beitrag zum Campusleben, indem er Raum für Austausch, kritische Reflexion und demokratische Bildung schuf. Solche Formate stärken eine offene Hochschulkultur und fördern das gemeinsame Engagement gegen Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien.

Aus Sicht der Veranstaltungsgruppe war der Workshop ein voller Erfolg. Die gute Beteiligung und das konstruktive Interesse der Teilnehmenden zeigen, dass das Thema auf große Resonanz stößt und ein Bedarf an solchen Bildungsangeboten besteht. Für zukünftige Veranstaltungen könnte der interaktive Anteil durch zusätzliche Fallbeispiele oder Gruppenarbeiten noch weiter ausgebaut werden, um den Austausch zwischen den Teilnehmenden weiter zu vertiefen.

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