In der Vortragsreihe „Don’t think positive 2 – Jenseits des Positivismus in der Musikwissenschaft ging es darum, die positivistischen Tendenzen in der Musikwissenschaft kritisch zu betrachten. So sieht der Arbeitskreis innerhatb der Musikwissenschaft das Problem, dass einerseits naturwissenschaftiche, psychologische, soziotogische oder historische Ansätze Gefahr taufen, die Autonomie der Kunst zu missachten und so unästhetisch, positivistisch zu werden und dass andererseits Ansätze des „L’art pour t’art“ die gesettschaftiche Bedingtheit und Relevanz der Musik ignorieren.
Als Antwort auf diese Tendenzen ging es in der Vortragsreihe darum, im Sinne der Kritischen Teorie, Modelle nicht-positivistischer Musikwissenschaf vorzustellen und zu diskutieren. Dazu wurden sowohl Fragen der Musikästhetik als auch der Musiksoziologie verhandelt.
