Die Beschäftigung mit Ruinen und dem Ruinösen – und somit verfallsästhetischen Phänomenen im weitesten Sinne – durfte nun dank der Förderung durch den Projektrat eine Fortsetzung erfahren.
Anstoß für eine weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Ruinösen bildete die paradox anmutende Einsicht, dass Ruinen auf der einen Seite aus unserer zunehmend auf Perfektion und Ästhetisierung gepolten Lebenswelt getilgt werden – die Faszination an jenem Phänomen sich andererseits zweifellos insbesondere im Zuge aktueller medialer Thematisierungen ruinöser Motive nachweisen lässt.
