Im Wintersemester 2017/18 habe ich am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften ein Autonomes Tutorium mit dem Titel „Autonomes Tutorium: Überwachung und Profiling: Technologie, politische Effekte, Kritik“ (Link) angeboten. In Ergänzung zu den wöchentlichen Lektüresitzungen, in welchen wir größtenteils Texte aus dem Feld der Überwachungsforschung gelesen haben, hat unsere Gruppe am 20.01.2018 an einem „Spaziergang durch Frankfurts überwachte Mitte“ teilgenommen, der die Videoüberwachung des öffentlichen Raumes sinnlich erfahrbar machen sollte.
Der Stadtspaziergang wurde durch dieDatenschützer Rhein Main durchgeführt. Hierbei handelt es sich um einen Frankfurter Datenschutzverein, welcher sich aus Initiativen des Protests gegen den Zensus 2011 gründete. So koppelten die beiden Referenten die Darstellung, wo sich Videokameras auf dem Weg von der Konstablerwache über die Zeil hin zum Opernplatz befinden, auch stets mit Berichten über die Aktivitäten der Vereinsmitglieder, welche in Zusammenhang mit eben diesen Kameras standen.
